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Es werden Posts vom Dezember, 2025 angezeigt.

Nach der Reise

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 Nacharbeit, Fotobearbeitung, Tipps -: Hier in diesem PDF  habe ich noch einige Anmerkungen zu Reiseorten und Raststationen zusammengefasst - für Interessierte an einer ähnlichen Route! Namibia Bestof   Fotoalbum Südafrika Bestof Fotoalbum Animals Album hochauflösend Fynbos, Banksia

Finale - Cape Town International Airport

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 Mit großer Dankbarkeit und Freude steigen wir mit dem Airbus 340 - 300 der Lufthansa pünktlich um 18:35 Uhr auf zum Rückflug nach Frankfurt. Die Sonne bietet noch einmal einen spektakulären Farbenrausch! Afrika pur ! Am anderen Morgen, also heute um 5:25 Uhr ist die Landung in Frankfurt, dunkel, neblig, kalt. Der heimatliche Dezember hat uns wieder. Umso schöner die vielen Fotos und Erinnerungen an eine wunderbare Zeit in Namibia und Südafrika!

Simon's Town

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 Nach einem guten Frühstück mit fantastischem Blick auf die False Bay ging es zum Cape Point Nature Reserve, eine gute halbe Stunde von hier. Zunächst steuert man den zentralen Parkplatz am Cape Point an, dem hohen Felsen mit dem alten Leuchtturm. Hinauf führt eine Standseilbahn, die aber außer Betrieb war, also hieß es den steilen Weg mit vielen Kehren und Treppen zu nehmen. Oben am traditionellen Leuchtfeuer mit den Entfernungsschildern hat man einen grandiosen Blick über das Kap, die steilen Felsen und den weiten Ozean. Hätte man gehabt, denn der Himmel zog schnell zu, Sturm und Regen kamen auf und trieben einen schnell wieder hinunter. Mit dem Auton kann man eine Schleife fahren, um zu dem dreifingerigen (=  Felsen) eigentlichen Kap der Guten Hoffnung zu gelangen. Es regnete zwar nicht mehr, blieb aber weiterhin sehr windig mit einer tosenden See. Wie müssen sich vor einigen hundert Jahren die Seefahrer gefühlt haben, viele scheiterten und zerschellten an den Riffen, ehe s...

Cape Point

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 Nach einer längeren Fahrt durch die Obst- und Kornkammer Südafrikas Westkap sind wir gut in Simon's Town auf der Kap Halbinsel angekommen. Einen Zwischenstopp gab es noch in Piketberg, einem kleinen piksauberen Ort entlang der N7 (Cape - Namibia Route), wo wir in einer Kaffee- und Bio-Kooperative Pause machten, - per Zufall gefunden, ein guter Treffer. Blush Café Piketberg Die Annäherung an den Tafelberg von dieser Seite war sehr eindrücklich. Man fährt von Nordwesten und von oben in die Küstenregion hinunter. Dann ragt vor einem der Tafelberg auf. Die Durchfahrt durch Cape Town war zum Glück völlig problemlos. So landeten wir gegen 4 Uhr nachmittags in unserer schönen Pension Tintswalo Boulders in Simon's Town, direkt über einem Brutgebiet der Brillenpinguine an der Kapküste. Morgen früh geht es zum Cape Point selbst, also dem legendären Kap der Guten Hoffnung. Für mich ist es ein zweifaches Wiedersehen. Danach gibt es weitere Fotos und einen letzten Bericht. 

Cederberge

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 Das ist nun das vorletzte Highlight der Reise, eigentlich das letzte, denn die Cederberge waren der eigentliche Grund für mich, noch einmal in die Kapregion von Südafrika zu fahren. Und das ist in jedem Falle absolut lohnend! Die Cederberge sind atemberaubend, zwar nur bis ca. 2000 m hoch, aber mit wild zerklüfteten Formationen aus Sandstein, Canyons, Hochtälern, Flüssen und überall mit der vielfältigen, duftenden Fynbos Vegetation. Wildtiere gibt es natürlich auch, hier im Bereich der Lodge laufen Hartebeests (Kuhantilopen), Zebras, Strauße, Springböcke, Klippspringer und allerlei kleinere Tiere herum. Vögel aller Art, Insekten wie Falter, Libellen, bunte Eidechsen usw. Die Lodge ist wirklich sehr komfortabel und bietet täglich am Morgen eine Fahrt zu den KoiSan Felsmalereien an, abends einen Sunset Drive mit Tierbeobachtung. Die Felsmalereien der sog Buschleute sind wie in Namibia (es sind ja dieselben Nomadenvölker von vor einigen tausend Jahren), hier sehr gut erhaltene Malere...

Paternoster

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 Weiße Ferienhäuser am blauen Atlantik, lange Sandstrände und raue Felsküsten, Fynbos Vegetation und knallige Sonne (Breite wie Tunis) bei derzeit heftigem Wind - das ist Paternoster am Westzipfel des Westkap von Südafrika! Ein aufstrebender Ferienort, es wird überall gebaut, kleinere bis mittlere Ferienhäuser und einige Guesthäuser, also Pensionen. Infrastruktur ist vorhanden und gut, Restaurants, Pubs, Supermarket, alles da. Mobilverbindung 4G sehr gut, Wifi im Guesthouse auch. Gonana ist als Unterkunft etwas bescheiden, aber sauber und freundlich, für zwei Nächte passt es. Vorhin ging es in das nahe Cape Columbine Nature Reserve, eine tolle Landzunge mit hohem Hügel und weithin sichtbarem Columbine Lighthouse. Der Leuchtturm war leider gesperrt, man kam gar nicht ran, zu fotografieren lohnte er nicht, ein trutziger Zweckbau. Aber es gibt einen wunderschönen Pfad unten an der Küste entlang, ca 4 km ein Weg, mitten durch die eigentümliche Fynbos Vegetation (von Infotafel), zwisch...

West Coast National Park

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 An der kurzen Strecke von Kapstadt nach Paternoster liegt der West Coast National Park, ein Kleinod, das meist übersehen wird. Weiße Dünen, Fynbos Bewuchs , blauer Atlantik. türkisfarbige flache Lagune, - die Bilder sprechen für sich. Es sind nur 25 km bis zum Endpunkt der Parkroad bei Tsaarsbank: Spektakulärer Atlantik!  Auch Wildtiere waren zu sehen: viele Seevögel, Strauße, eine Marderart und zwei Gruppen großer Antilopen, bin noch nicht ganz sicher, welche (=Buntebock). Die Fotos davon werden noch ausgewertet und nachgeliefert. 

Kapstadt

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 Kapstadt - ein Traum! Wetter hat mitgespielt, Sonne pur und erst abends windiger. Die Waterfront ist quirlig und busy wie immer - und und eine ewige Baustelle: Sie wird wieder erheblich erweitert, neue Hotels, Appartements, Attraktionen. Mehr als einen halben Tag hält man es dort aber nicht aus. Also ab in den Bus und eine Rundfahrt Hop-on, Hop-off gemacht, wobei der Bus in der City nur im Schritttempo voran kommt. Es ging auch an der Seilbahn Station zum Tafelberg vorbei, die Warteschlange hielt sich nachmittags in Grenzen, und die Sicht war klar, aber ich war ja schon zweimal oben, also weiter nach Camps Bay an die Strände zum Kaffeetrinken, herrlich. Es ist richtig heiß geworden, und die Kapstädter haben Mittelmeer-Feeling vor der Haustür umsonst. Über Weihnachten wird es voll werden mit Touristen aus dem kalten Europa!  Abends wieder lecker gegessen, vom Euro aus gesehen preiswert. Die Meeresfrüchte sind hier wirklich toll, Genuss pur, voller Bauch mit eingeschlossen....

Von Swakopmund nach Kapstadt

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 Swakopmund - man nähert sich der Stadt und findet es schrecklich, aber schon nach dem ersten Rundgang und an der Promenade am Atlantik möchte man gar nicht mehr wieder weg! Die schöne "deutsche" Altstadt, die vielen Kunstateliers und - geschäfte, die netten Cafés, die Promenade, der herrliche weite Sandstrand, mit den Füßen an den Wellen entlang, die angenehmen Temperaturen von max 22°, die tropische Sonne - alles einfach herrlich. Abends das Essen im Stelzenrestaurant "The Tug" ein vollkommener Genuss und besonderer Beschluss des Tages. Am andern Tag konnten wir noch einiges erledigen, ehe es dann mittags 30 km nach Walvis Bay zum kleinen intl Flughafen ging. Auto zurückgeben, Einchecken, alles easy. 2 Stunden Flugzeit, wir sollten also um 4 Uhr pm in Kapstadt sein - waren wir auch, aber dann ging das Elend los.  Der Flug selbst von Walvis Bay war prima, aber dann endlos langes Warten bis zum Aussteigen in Kapstadt, noch viel längeres Schlangestehen bei der Einrei...

Spitzkoppe

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 Die Spitzkoppe war ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. Die roten Granitberge sind mächtig und voller überraschender Formen, in denen man alle möglichen Figuren und Tiere "sehen" kann. Tatsächlich ist der berühmte "Arch" ein monumentaler Hingucker. Die Felsmalereien der San People, Alter bis zu 4000 Jahren, sind recht gut erhalten und geben Zeugnis ab von der Kommunikation und den spirituellen Riten der früheren Nomadenvölker in Afrika. Neben den Felsgravuren in Zwyfelfontein und natürlich den berühmten Felsmalereien am Brandberg (sogenante "White Lady", siehe Blog von 2024) gehören die Malereien an der Spitzkoppe zu den eindrücklichsten Zeugnissen dieser frühen afrikanischen Kulturen. Toll zu sehen und erklärt zu bekommen! Die Spitzkoppen Lodge gehört zu den wirklich guten, in die Landschaft perfekt angepassten Lodges mit zugleich gutem Komfort und Service. Nach der Morgenrunde ging es dann nochmal rund 150 km nach Südwesten Richtung Swakopmund. Lange gab ...